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24.03.05
Berichte aus Azeroth
Es ist an der Zeit, etwas eingehender über World of Warcraft zu berichten. Ich komme zwar in letzter Zeit nicht oft zum spielen, dennoch habe ich inzwischen etwas mehr Material gesammelt. Man muss sich ja auch mal etwas Auszeit gönnen, nisch nisch?
Mein Hauptcharakter ist ein Zwerg. Beruflich ist er Jäger, Kürschner und Lederer. Nebenberuflich Koch und Hobbyarzt. Ab und an angelt er auch an den zahlreichen Seen, die es so gibt. Die Hauptstad des zwergischen Reiches ist Ironforge in Dun Morogh, hoch in den Bergen.
Von Ironforge führte mich der Flug über das Coldridgetal bis hin zu dem Wachturm von Dun Algaz bis zur Greifenstation in Thelsamar, einem kleinen Dorf in dem Gebiet Loch Modan. Der Loch ist ein See, der durch einen gigantischen Staudamm aufgestaut wird - erbaut von Zwergenhand. Am anderen Ufer, gegenüber von Thelsamar liegt die Ogerfestung Mo'Grosh. Dort war ich mit einer kleinen Reisegruppe unterwegs, die Anzahl der Oger musste ja schliesslich dezimiert werden.
Die Oger jedoch waren nicht die einzige Herausforderung, der ich mich stellte. Nachdem wir den Kopf des Anführers beim Magistrat in Thelsamar abgeliefert hatten begab ich mich - wieder per Greif - an die südwestliche Küste. Von dort hatte ich einen Hilferuf vernommen. Böse Piraten planten die Zerstörung der Hauptstadt der Menschen - Stormwind. Als Zwerg würde mich das ja eigentlich nicht jucken, aber andererseits haben wir eine Allianz. Also hin und ab zu deren Hauptquartier. Eine kleine, unscheinbare Mine führt uns tief unter die Erde. Auch hier war ich mit einer Gruppe unterwegs, alleine wäre das wohl schief gegangen.
Nachdem wir die Piraten bezwungen und das Oberhaupt erledigt hatten, konnte ich endlich wieder ins Land der Zwerge. Von Thelsamar brach ich zu einer Wanderung auf, Ziel war der Hafen von Menethil. Dazu musste ich vorbei am Staudamm, durch die Tunnel von Dun Algaz. Dort befindet sich ein von Orks übernommener Wachposten - auf dem Weg erledigte ich gleich ein paar von den grünen Missgeburten. Als ich den steilen Bergweg hinter mir gelassen hatte konnte ich das weite Sumpfland sehen, dass sich hinter dem Berg erstreckt. Von da an war es ein gefährlicher Weg, der Abend näherte sich auch rapide.
Nach einer langen, nicht ungefährlich Wanderung erreichte ich mit dem letzten Tageslicht den Hafen von Menethil. Dort kehrte ich im örtlichen Gasthaus ein, nach getaner Arbeit hatte ich mir ja etwas Ruhe verdient.
Posted by Benni at 24.03.05 16:10